DEUTSCHER PRESSERAT
Fritschestraße 27-28
10585 Berlin
Beschwerdegegenstand: Artikel „Deutschlands mutigster Bauer“
„ER zeigte zwei Kampfhunden, was eine Harke ist!“ Veröffentlicht in der Programmzeitschrift: „Auf einen Blick“, Nr. 45, Seite 86; unter der Rubrik: „Menschen der Woche“
Sehr geehrte Frau Swierczynska,
meine Beschwerde/E-Mail vom 13.11.2011 bitte ich Sie dahin gehend abzuändern: Streichen Sie bitte den Satz: „Das ist schlicht gelogen“ und ersetzen ihn durch: Dies entspricht nicht den Tatsachen“. Vielen Dank dafür. Tatsachenbericht siehe: www.tonka-und-merlin.de
Folgende persönliche Meinungs-Erklärungen füge ich meiner Beschwerde hinzu:
Verletzung von Ziffer 1 – Wahrheit und Achtung der Menschenwürde
wurde nicht gewährt, denn der Bauer brauchte keine 14-jährige vor zwei beißwütigen Kampfhunden zu retten. Frau H. veranstaltete weder Hundekämpfe noch hatte sie Kampfhunde. Dieser Begriff ist wissenschaftlich haltlos. Fakt ist, er eilte zur Hilfe, weil das Kind, durch einen Gipsarm behindert, es alleine nicht schaffte, die zwei sich streitenden Hunde zu trennen. Es gab keinen Hundeangriff! Das Mädchen wurde leicht an den Armen verletzt, weil und während es in eine Hunde-Streitigkeit eingriff. Die Aussage: “Dabei fallen Merlin, eine amerikanische Bulldogge, und Tonga, ein Boxer-Mix, das Mädchen an, beißen die 14-jährige in Arme, Beine und ins Gesicht“,stimmt nicht. Das Mädchen wurde nur leicht an den Armen verletzt.
Ja, im Ort war „die Hölle los“. Aber nicht so, wie dargestellt. Leute der Freiwilligen Feuerwehr sollen die sich „im Platz liegend“ vor der Haustür befindlichen Hunde bedroht und durchs Dorf getrieben und Sperrmüllbretter sollen einen Mob als Bewaffnung gegen die Hunde gedient haben. Wahr ist, dass die Hunde blutverschmiert durchs Dorf gelaufen sind.
Verletzung von Ziffer 2 – Sorgfalt
Frau H., mit Pressearbeit nicht vertraut, gab leider die Einwilligung, ihre Tochter in der Klinik ablichten zu lassen. Dieses Foto wurde für die verschiedensten Horror-Geschichten in unzähligen Printmedien benutzt, von denen einige schon anstandshalber Gegendarstellungen veröffentlichten. Bilder sprechen bekanntlich mehr als tausend Worte, sollte es doch hier die Geschichte eines durch Hunde Schwerverletzten Kindes unterstreichen. Jedoch zeigt das Bild, ein Mädchen mit einem Gips-Arm, (die größte Verletzung). Dass der Arm vorher schon eingegipst war und mit diesen angeblichen Hundeangriff nicht das Geringste zu tun hat, wird gar nicht erwähnt. Der Leser muss davon ausgehen, alles rühre von diesen „beißwütigen Kampfhunden her, denen nun endlich
Deutschlands mutigster Bauer gezeigt hat, „was eine Harke“! Sorgfältige Recherche? Für mich Fehlanzeige! Der Artikel in Verbindung mit dem Bild führt für mich zu einer Täuschung des Lesers.
Auch ich fühlte mich getäuscht, bis ich der Sache nachging und selbst ausführlich recherchierte. Mein Beschwerdegrund ist, dass hier eine Bösartigkeit, sowie Gefährlichkeit von zwei Hunden vorgegaukelt werden soll, die es nicht gab. Das erfährt auch der Durchschnittsleser nicht, bei dem sich stattdessen der Hass auf Hunde bestimmter Rassen noch weiter verstärkt. Es sei denn, er hat anderswo den wahren Bericht oder Gegendarstellungen gelesen, was aber nicht vorauszusetzen ist.
Bisher verließ ich mich immer darauf, dass die Tatsachenberichte in der Zeitschrift „Auf einen Blick“ auch so wiedergegeben worden sind, wie sie sich zugetragen haben. Doch die wahre Begebenheit
ist erst auf den zweiten Blick in anderen Publikationen zu erfahren. Deshalb habe ich überhaupt kein Verständnis für die Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form. Dass das Kind nicht ins
Gesicht gebissen wurde, hatte die Polizei, einen Tag nach dem ersten Pressebericht, richtig gestellt.
Verletzung von Ziffer 3 – Richtigstellung
„Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich
von sich aus in angemessener Weise richtig zu stellen“. Kurz nach Erscheinen des Artikels wählte ich die Nummer des Lesertelefons, um kundzutun, dasssich die Geschichte nicht so zutrug.. Auch, dass es bereits Gegendarstellungen in anderenMedien, wie „focus-online“, „Bild am Sonntag“, und „Lübecker Nachrichten“ gegeben hat. Umso unverständlicher ist es, dass zu so später Zeit noch die Geschichte so in der Zeitschrift „Auf einen Blick“ dargestellt wurde, obwohl schon längst Richtigstellungen anderswo veröffentlicht worden sind. Eine Richtigstellung soll bis heute nicht erfolgt sein.
Verletzung von Ziffer 8 – Persönlichkeitsrechte
Die Verletzung von Persönlichkeitsrechten kann nur die Familie H. direkt verfolgen. Jedoch soll diese Ziffer Kindern, mit Rücksicht auf ihre Zukunft, besonderen Schutz bieten. Die Identifizierung des minderjährigen Opfers, mittels Bild, mit Wohnort und anderen Daten ist hier ein Kinderspiel.
Amelie wohnt in Fahrenkrug, bei Bauer B. Reimers nebenan. Eine Zumutung für Mutter und Kind, die durch diesen, nicht allen Tatsachen entsprechenden Artikel in die Rechtfertigungsschiene
gedrückt werden. Nämlich, „warum Kampfhunde gehalten werden, die ein Kind angreifen und sie in Arme, Beine und ins Gesicht beißen, so schlimm, dass sie in einer Klinik behandelt werden musste“. Sie müssen erklären, dass ein Arm vorher schon in Gips war, sie keine Kampfhunde
hatten und das es nur leichte Verletzungen gab. Warum?
Meiner Meinung nach, hätte das Bild des Kindes gar nicht genommen werden dürfen.
Persönliche Betroffenheit
Wie die Hunde der Familie H., ist auch meine Rottweilerin ausgebildet, Leben zu retten. Die Deklarierung bestimmter Hunderassen als Kampfhunde, abgesehen von dem Wahrheitsgehalt der Geschichte, empfinde ich als ungerechtfertigte menschliche Diskriminierung. Auch ich
fühle mich durch so einen Artikel diskriminiert, da ich regelmäßig nach solchen Artikeln selbst erfahren muss, grundlos mit meinem Hund beleidigt und angepöbelt zu werden. Der Begriff „Kampfhund“ dient hier als Mittel um die Ausrottung von Hunden bestimmter Rassen
zu legitimieren und gesellschaftsfähig zu machen. Noch dazu, wenn sie so „hochgradig aggressiv sind und ein Kind in Beine und Gesicht beißen“ was ja nun wie beschrieben, nicht stimmt.
Das Abartige, was in Fahrenkrug wirklich passierte ist, dass ein Rettungshund erst von der Polizei angefahren und dann mit 14 Schüssen fast zu Tode geballert wurde. (Ein Jäger gab den letzten Schuss ab). Der andere Hund wurde mit einem Rettungswagen zu überfahren. Diese perverse Vorgehen ist das Ergebnis jahrelanger negativer Presse über Beißvorfälle mit Hunden bestimmter Rassen. Leichte Verletzungen werden aufgebauscht und zum Teil nicht wahrheitsgemäß dargestellt,
während schwere Beißvorfälle mit anderen Hunderassen kaum mediale Beachtung finden. So denkt der Durchschnittsbürger, Hunde bestimmter Rassen sind gefährlicher als andere, denen man nun auch noch zeigen muss, „was eine Harke ist“.
Mein Empfinden ist, dass die Zeitschrift „Auf einen Blick“ durch die Art und Weise ihrer gewählten Darstellung dieses Verhalten auch noch verherrlicht. Die leichten Verletzungen durch die Hunde
sind längst bei dem 14-jährigen Kind verheilt, aber die schweren seelischen Verletzungen durch das Verhalten von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr werden, wenn überhaupt, so schnell nicht verheilen. Durch die Medienhetz-Kampagne, an der sich meiner Meinung nach auch diese Zeitschrift beteiligt hat, werden die Betroffenen, hier die Familie H., ein zweites Mal zu Opfern gemacht. Statt sinnvoller Hilfe, sind zwei getötete Rettungshunde, die Familienmitglieder waren, zu beklagen.
Das hat Bauer Reimers bestimmt nicht gewollt.
Eine Verunglimpfung von bestimmten Hunderassen und damit verbunden die Diskriminierung von deren Halter, hier die Familie H., und die dazu führende Einschränkung der Grundrechte
ist weder akzeptabel noch hinnehmbar.
Vielen Dank, dass Sie meine Beschwerde prüfen.
Mit freundlichen Grüßen
I. T.
Hamburg, den 5. Dezember 2011
4.Aktion gegen Rassendiskriminierung
Maria Thümer

Sind das die Augen einer blutrünstigen Bestie?

Fotos (c) Monique Meschkat Mit freundlicher Genehmigung.
Oder ist das das Bild einer unkontrollierten
Killermaschine?
Am 03.10.2011 ereignete sich in Fahrenkrug (Schleswig-Holstein) eine Tragödie, die mir den Anlass gibt, Ihnen diesen Brief zu senden!
Die Hunde auf den oberen Bildern heißen Tonka und Merlin.
Beide Hunde kommen aus dem Tierheim und wurden durch ihre neue Halterin, die im Bereich der Hundeausbildung tätig ist, bestens sozialisiert und ausgebildet. Tonka (Dogo-Argentino-Boxer-Mix), der seine Begleithundprüfung schon vor längerer Zeit abgelegt
hat, ist "Deutscher Meister 2010" in der Kategorie Begleithunde gewesen. Merlin (American Bulldog) stand kurz vor seiner Begleithundprüfung. Beide Tiere wurden als Rettungshunde im Bereich der Personensuche ausgebildet und standen auch hier kurz vor ihrer Prüfung. Tonka und Merlin gerieten am 03.10.11 aneinander.
Die 14-jährige Tochter, die sich gemeinsam mit den Hunden im Haus befand (die Mutter war arbeiten), wollte eingreifen und geriet dadurch zwischen die Fronten. Das Mädchen ist im Umgang mit Hunden äußerst sachkundig. Sie ist Mitglied in einem ansässigen Hundeverein, hat die Sachkundeprüfung absolviert und mit einem Fremdhund schon eine
Begleithundprüfung abgelegt. Ihr war bewusst, dass sie Verletzungen erleiden könnte, wenn sie versucht die Hunde zu trennen, zumal ihr nur eine gesunde Hand zur Verfügung stand (die andere war durch einen Freizeitunfall lädiert). Die beiden Hunde haben im Eifer des Gefechtes nicht unterscheiden können, ob sie gerade in das Ohr des Anderen beißen oder den Arm des Mädchens. Somit wurde sie gebissen.
In Zeitungen zu lesen:
"Ihr Kampfhund zerfleischt ihr Kind!"
"Kampfhunde zerfleischen Mädchen."
oder
"Kampfhunde zerfleischten Tochter fast - Mutter war's egal."
Das wirkliche Ausmaß der Bissverletzung:
- zwei kleine Löcher in der linken Hand
- ein ca. 4 cm langer Riss am rechten Unterarm
-
Leider ist die Hetze und die Verleumdung der Medien nicht das größte Übel. Die Tochter bat - nachdem sie die Hunde nicht mehr trennen konnte - Nachbarn um Hilfe. Nicht weil sie verletzt worden ist, sondern, damit die Hunde sich nicht weiter beißen. Die Hunde wurden ins Freie getrieben und ließen durch das Eingreifen eines Nachbarn mit einer
Harke voneinander ab. Beide Hunde legten sich im Vorbeet ins "Platz".
Im gleichen Moment erschienen alarmierte Hilfskräfte von der freiwilligen Feuerwehr. Die beiden ruhig liegenden und schon verletzten Hunde wurden von den Rettungskräften mit Hilfsmaterial
(Feuerwehrbrandhaken und Zaunlatten) massiv bedroht, sodass sie voller Panik in verschiedene Richtungen flüchteten. Tonka rannte verängstigt auf der Straße herum und wurde von einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr kaltblütig überfahren, sodass seine Gedärme neben dem Körper lagen. Der Fahrer des Fahrzeuges brüstete sich mit Aussagen wie: "Den habe ich platt gemacht."
Merlin hingegen wurde nach zweimaligem Anfahren - auf drei Beinen - aus dem Dorf gehetzt und währenddessen von dazugekommenen Polizeikräften 14 Mal angeschossen - mit Munition die nicht zum Töten geeignet ist. Die blutrünstige Verfolgung endete mit dem 15. Schuss durch einen Jäger. In all dem Trubel wurde die Halterin und Mutter informiert und eilte zum Tatort. Sie traf auf ihr
verletztes Kind im Krankenwagen und wurde durch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus dem Fahrzeug gestoßen.
Ihr ist nicht möglich gewesen mit ins Krankenhaus zu fahren.
Anschließend musste sich die Halterin um die Beseitigung der hingerichteten Hunde kümmern. Dank dem Einsatz einer Tierärztin war es ihr möglich zu erfahren, wie Merlin zu Tode gekommen ist,
denn gern hätte man die 14 Treffer verborgen. Tonkas Überreste musste sie von der Straße kratzen. Die Familie kann bis heute den Schmerz nicht verarbeiten und verkraften und reicht nun Klage gegen
die Mörder ihrer Hunde ein. Warum schildere ich Ihnen diesen Vorfall?
Ich bitte um Hilfe!
Um Hilfe für den Kampf gegen die staatliche Willkür, gegen Rassediskriminierung und gegen den
Hundehass, der sich in Deutschland immer mehr verbreitet!
Der oben genannte Fall ist leider nicht der Erste, aber der Tod dieser beiden Hunde darf nicht umsonst gewesen sein. Ich muss mich an dieser Stelle sicherlich nicht zu Rasselisten und Kampfhunden äußern, denn ich denke wir alle sind uns im Klaren, dass es diese Begriffe nicht geben dürfte. Mit diesem Rundschreiben möchte ich das Folgende erreichen:
Die Klage der Familie Heske muss unterstützt werden.
Sie kann Anstoß dafür sein, dass endlich ein Umdenken erfolgt.
Es muss aus den Köpfen der Menschen, dass Hunde bestimmter Rassen oder bestimmtem Aussehens sogenannte Kampfhunde sind.
Es muss klar gemacht werden, dass man vor diesen Hunden keine Angst haben braucht und sie und ihre Halter nicht behandelt werden dürfen wie Aussässige. Tonka und Merlin kann nicht mehr geholfen werden, aber derartiges darf nie wieder passieren!
Das erreiche ich leider als Einzelperson nicht!
Deshalb bitte ich, dass wir uns alle zusammen schließen und ein großes, gemeinsames Ganzes bilden, das Gegenwehr zeigt.
Als Einheit können wir uns an Medien wenden und fordern, dass endlich damit aufgehört wird, Menschen und ihre Hunde an den Pranger zu stellen, ohne die Hintergründe und Ursachen zu kennen.
Wir können fordern, dass Gegendarstellungen anerkannt werden und die Wahrheit ans Licht kommt. Gern würde ich mit den Medien in Kontakt treten und Aufklärung betreiben. Leider kann ich in diesem Ausmaß keine Unterschriftensammlung starten, deshalb erfrage ich, ob ich Sie und Ihr Unternehmen oder Sie als Einzelperson mit auf eine Liste setzten darf um zu zeigen, dass nicht Einer alleine kämpft.
Wenn Sie mit der Nennung Ihres Namens/Unternehmens für Gerechtigkeit und Aufklärung einverstanden sind, erbitte ich Rückmeldung. Für Familie Heske wurde ein Sonderkonto eingerichtet. Das Geld dient ausschließlich dem Zweck, gegen Polizei und Feuerwehr vorzugehen.
Spendeninformationen:
Kontoinhaber: Tierhilfe Nord
Kontonummer: 2532754
Bankleitzahl: 21060237
IBAN Nr.: DE59210602370000532754
BIC Code: GENODEFIEDG
Verwendungszweck: merlintonka
Von den eingehenden Beträgen werden Anwalts- und Gerichtskosten bestritten, die bei einer gerichtlichen Klärung bezüglich der Rechtmäßigkeit der Tötung der beiden Hunde Merlin und Tonka
anfallen werden.
Für eingehende Beträge kann keine Spendenbescheinigung ausgestellt werden, da das Finanzamt Segeberg in diesem Fall keine Förderung der Allgemeinheit gegeben sieht. Selbstverständlich wird über Einnahmen und Ausgaben Buch geführt und Rechenschaft abgelegt.
Die Verbreitung und Weiterleitung dieses Schreibens ist ausdrücklich erwünscht!
Rückmeldungen unter:
thuemer.maria@gmx.de
oder
0162/4232557
Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung! Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
Mit freundlichen Grüßen
Maria Thümer
5. Rückforderung des Trainerscheins
Ausbilder Ausweis


Suspendierung


Antwortschreiben vom AKR an den VDHV

Antwortschreiben vom VDHV an den AKR

Antwortschreiben von Frau Heske an den VDHV
Bianca Heske Fahrenkrug den 08.11.2011
Wittenborner Weg 2b
23795 Fahrenkrug
VDHV – Vorstand – Geschäftsstelle
Hans Joachim Schüler
Wührenbeksweg 33
24539 NEUMÜNSTER
Betreff : Stellungnahme zur Suspendierung
Sehr “geehrter“ Vorstand des VDHV,
in diesem Schreiben möchte ich zu Ihren Vorwürfen und Forderungen Stellung nehmen.
Zum ersten habe ich eine zweijährige Ausbildung, mit allen dazugehörigen Bedingungen absolviert und mit einer bestandenen Abschlußprüfung beendet. Und mir damit meinen Trainerschein erarbeitet und bin nicht rechtlich dazu verpflichtet Ihnen irgend etwas davon zurück zu senden. Ich habe auch in Ihren Satzungen nichts finden können was eine Rückforderung rechtfertigt, es sei denn Sie haben wie immer eine zu Ihrem Vorteil verfasste kurzfristige Änderung vorgenommen.
„Bewundernswert“ finde ich es das Sie 1,5 Jahre gebraucht haben um mir meinen Trainerschein auszustellen, aber nur 1 Tag um Diesen zurück zu fordern. Die Suspendierung ist rechtswidrig, weil Ihre Beschuldigung nicht konkretisiert wurde. Ihre Zuschrift besteht aus einer platten Pauschalisierung unseriöser Klatschblätter. Eine seriöse Nachforschung der tatsächlichen Gegebenheiten hat nicht
stattgefunden. Durch die Substanze Inhaltlosigkeit Ihres Vorwurfs haben Sie meine Rechte verletzt. Diese Vereinsmaßnahme unterliegt der gerichtlichen Nachprüfbarkeit. Sie als Verband können mich gar nicht suspendieren, da Ihnen hierzu die Rechtsbefugnis fehlt. Ich bin Mitglied im AKR und nicht bei Ihnen. Der VDHV kann laut Satzung keine Einzelperson als Mitglied aufnehmen und somit auch nicht
ausschließen.
Was ich bis heute nicht nach vollziehen kann, ist Ihr Vorwurf, dem Dachverband einen großen Schaden zugefügt zu haben. Denn ich habe bis heute keinen einzigen Artikel in einer Zeitung finden können, in dem der VDHV überhaupt erwähnt wurde. Aber ich kann Ihnen versichern das ich gerne dafür Sorge, dies in Zukunft zu ändern. Ich kann Ihnen zu einer angemessenen Presens Ihrer Persönlichkeit verhelfen. In dem ich den Briefverkehr zwischen den Vorständen beziehend auf meinen Trainerschein im Internet und in seriösen Hundezeitschriften veröffentlichen werde. Und ich gehe davon aus, das es viele Hundebesitzer in ganz Deutschland sehr interessiert, wie ein Dachverband mehrerer Hundevereine sich zu der qualvollen
Hinrichtung zweier Hunde, egal welcher Rasse, Besitzer oder Vereinsangehörigkeit äußert. Denn Ihre ,,Anteilnahme und Trauer “ist ja in jedem Ihrer Briefe äußerst deutlich zu Ausdruck gebracht worden. Und das es für Sie ein völlig unwichtiges Detail in dieser
Sache ist, das nicht ich Schaden angerichtet habe, sondern im Gegenteil mir welcher zu gefügt wurde.
Aber ich kann Ihnen versichern, das es viele Hundebesitzer und Tierschützer auf dieser Welt gibt, denen das Schicksal meiner Familie und unserer Vierbeiner nicht so kalt lässt wie den Mitgliedern des Vorstandes des VDHV. Diese werden sich dann mit Ihnen persönlich in Verbindung setzen, um sich zu Ihrem Verhalten zu äußern.
Mit ,, freundlichen “Grüßen
Bianca Heske
Kündigung des AKR beim VDHV

Text über einen weiteren Hunde-Zwischenfall
HUND ZERFLEISCHT KIND
Lest euch diese Geschichte doch bitte mal durch...
Es ist etwas, worüber man nachdenken sollte... Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist im Obergeschoss des Hauses. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein. Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ... Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! Das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt. Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen. Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum. Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor. "Halt endlich die Schnauze du scheiß Köter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern. Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht weh tun, weiß du meinst es micht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ... Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht. Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch! Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mit eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht. Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ... Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien. Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. "Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht. Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Sprîtzê. Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ... Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: "HUND ZERFLEISCHT KIND!" In den Artikeln wird es heißen: "Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..." Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten. Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Einschaltquoten. Gute Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr. Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...
Nach den Vorfällen in Thüringen: Wir hoffen, das dies viele Menschen lesen. Wünschenswert wäre, das jeder Entscheidungsträger ( Politiker, Presse) dies mehrmals liest und verinnerlicht.